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Neue Akzente in der Gesundheitspolitik

Neue Akzente in der Gesundheitspolitik

Die stetig steigenden Prämien und Ausgaben für die Erhaltung unserer Gesundheit sind enorm. Als Bürger fragt man sich, wie das weitergeht und wer alles Interesse daran hat. Sicher, ein positiver Punkt ist, dass alle in der Schweiz mit einer gesundheitlichen Grundversorgung rechnen können. Auf der anderen Seite plagen die hohen Kosten dafür viele Haushaltbudgets, die Krankenkassen und die Staatskasse.

Bei meinem kürzlichen Gespräch mit Thierry Carrel, einem international geschätzten Herzspezialisten und Kandidat der FDP für den Nationalrat, verriet er seine Ideen: «Viele Ideen und Konzepte seien in Diskussion, wie beispielsweise die "personalisierte Medizin" (massgeschneidert für den einzelnen Patienten). Kosten senken könne man mit vermehrtem Druck auf die Medikamentenpreise, mit dem Verkauf von Generika, einer erfolgsabhängigen Finanzierung der Medikamente oder auch mit einer Krankenkasse «light», also einer tieferen Prämie mit entsprechend kleinerem Versorgungsangebot.» Der Punkt der Finanzierung der Medikamentenpreise nach Erfolg ist mir speziell ins Auge gesprungen. Oft hört man ja, vor allem bei älteren Patienten, dass aufgrund von Unverträglichkeiten das eine oder andere Medikament weggelassen wird. Und … oft ohne gesundheitliche Folgen! Ja, um noch einen Schritt weiterzugehen, sollten wir doch die Qualität auch seitens der Erfahrung der Patienten messen und bewerten und einfliessen lassen. Ich bin überzeugt, das würde dem Ganzen eine andere Grundhaltung geben und könnte eine Wende bedeuten.

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