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Den sorgsamen Weg weitergehen!

Agrarinitiativen - Warum sollen wir zu unserer eigenen Produktion von Lebensmitteln Sorge tragen? Unsere Landwirtschaft versorgt uns täglich mit zahlreichen, wertvollen Lebensmitteln. Sie passt sich Marktveränderungen an und ist weltweit in vielen Bereichen vorbildlich!

Die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative zielen auf die Landwirtschaft ab und vergessen den Rest. Die Landwirtschaft hat in unserem Land mulifunktionale und sehr wichtige Aufgaben. Die Vesorgungssicherheit mit gesunden Lebensmitteln sicherzustellen, ist nur eine davon. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser wie es die Initiative verlangt, soll nun auch zur Landwirtschaft gehören. Dafür sind die Wasserversorgungen zuständig – und dabei soll es bleiben! Nun soll der Einsatz von Pestiziden oder Antibiotika dadurch bestraft werden, dass die Bauern keine Direktzahlungen erhalten würden. Um dem Versorgungsauftrag nachzukommen und wirtschaftlich zu arbeiten baucht es eine gewisse Menge an Ertrag. Die Landwirte sind am meisten interessiert, natürliche und gesunde Lebensmittel zu produzieren und so wenig Hilfsmittel wie möglich einzusetzen. Dafür setzen sie sich tagtäglich ein. Zusätzlich hat insbesondere die Landwirtschaft in den letzten Jahren einen grossen Beitrag zur Entwicklung und Erhaltung von Natur und Biodiversität geleistet. Die Ausgleichsflächen wurden vergrössert, mit neuen Technologien einen sehr gezielten und effizienten Einsatz von Hilfsmitteln gefördert und somit die Mengen laufend reduziert. Was von den Initianten nicht aufgezeigt wird, ist die Tatsache, dass sich die Siedlungsfläche seit Jahren ausdehnt und die Bevölkerungszahl stark steigt. Vorzumachen, dass dies keinen Einfluss auf die Verschmutzung von Wasser und Natur habe, ist unglaubwürdig. Wir wissen seit Jahren, dass gerade das Abwasser viel Antibiotika und Hormone von Menschen enthält, welche zum Teil in den Aras nicht gefiltert werden können. Aber auch Pestizide werden privat eingesetzt, sogar in der Fassadenfarbe oder im Mückenspray – also auf die eigene Haut. Nun so zu tun, dass wenn nur die Bauern bestraft werden, alles bestens wäre, ist falsch, unglaubwürdig und unfair. Es braucht einen Wandel und Verbesserungen von allen. Die Initiativen birgen zusätzlich nicht abschätzbare Risiken, deshalb lehne ich beide ab. In der Schweiz haben wir eines der strengsten Tierschutzgesetze.

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