Aktuell

Klärung am Sempachersee

Die Hochwasser im Sommer 2021 haben beim Sempachersee weitaus länger angehalten als bei anderen Seen. Um ein solches Ausmass künftig zu verhindern, fordert FDP-Kantonsrätin Rosy Schmid (Hildisrieden) von der Regierung Antworten zur aktuellen Situation und mögliche Handlungsoptionen.

Durch den Klimawandel ist mit stärkeren Niederschlägen und vermehrten Wetterextremen zu rechnen. Sinnvolle Investitionen sollen früh getätigt werden, um spätere Mehrkosten durch Umweltschäden zu vermeiden.
Handlungsbedarf besteht unter anderem beim Sempachersee. Nach den Unwettern im Sommer vergingen Wochen, bis der Wasserstand wieder auf seinen Normalstand sank. Bäume und Uferwege fielen der Unterspülung zum Opfer.
Weiter folgten Wasserschäden in Kellern und an Gebäuden. Um gezielte Lösungen zu erarbeiten, braucht es vorgängig eine Analyse der aktuellen Situation rund um den Sempachersee. FDP-Kantonsrätin Rosy Schmid fordert mit ihrer Anfrage Klarheit zu den Schäden und Antworten zum Ausbau von Schutzmassnahmen seitens der Regierung.

Im Fokus dieser Massnahmen liegt der Abfluss des Sempachersees: die Sure. So gilt es das Wehr und seinen Ausfluss zu prüfen. Dabei stellt sich die Frage, ob der Ausfluss weiter ausgebaut werden kann und wie effektiv eine solche Massnahme ist.
Zukünftige Handlungsmassnahmen sollen zielgerichtet sein und das ökologische Gleichgewicht miteinbeziehen. So gilt es gemäss der Anfrage abzuklären, inwiefern ein Mehr- oder Minderabfluss die Flora und Fauna beeinträchtigt. Schliesslich gilt es zu beantworten, welche Uferbereiche gesichert werden können und wo der Natur freien Raum gelassen werden kann.

Jetzt teilen:

Weitere Beiträge

10.10.2023
Neue Akzente in der Gesundheitspolitik

Die stetig steigenden Prämien und Ausgaben für die Erhaltung unserer Gesundheit sind enorm. Als Bürger fragt man sich, wie das weitergeht und wer alles Interesse daran hat. Sicher, ein positiver Punkt ist, dass alle in der Schweiz mit einer gesundheitlichen Grundversorgung rechnen können. Auf der anderen Seite plagen die hohen Kosten dafür viele Haushaltbudgets, die Krankenkassen und die Staatskasse.

Mehr erfahren