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Wie steht es mit dem DAZ Unterricht im Kindergarten (Deutsch als Zweitsprache)

Die Erlernung der deutschen Sprache ist für Kinder mit fremder Muttersprache für den Unterricht und den Austausch mit anderen Kindern sehr wichtig. Der Schulunterricht baut auf der deutschen Sprache auf. Sprachkompetenz in der deutschen Sprache ist der Schlüssel zum Schulerfolg; je früher desto besser. Deshalb reichte Rosy Schmid eine Anfrage an die Luzerner Regierung ein.

Gute Sprachkenntnisse in der Unterrichtssprache bedeuten Schulerfolg und Chancengerechtigkeit.
Das Angebot für den DAZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) obliegt den Gemeinden. Der Kanton hat sich bisher teilweise an den Kosten beteiligt. Trotz dem DAZ-Unterricht, auch im Kindergarten, beklagen hier und dort Lehrpersonen mangelnde Deutschsprachkenntnisse seitens der jungen Schüler. Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass das Angebot für den DAZ-Unterricht auf der Kindergartenstufe seitens der Gemeinden unterschiedlich gehandhabt wird.
Folgende Fragen:
1. Wie ist sichergestellt, dass alle Kinder gemäss ihrem Bedürfnis ab obligatorischem Schuleintritt d.h. ab Kindergarten den DAZ Unterricht besuchen können?
2. Wer entscheidet, dass einem Kind DAZ zukommt?
3. Welche Empfehlungen gibt der Kanton bezüglich DAZ Unterricht? Wie werden die bedarfsgerechten Lektionen errechnet? Sind dies Richtlinien oder verbindliche Vorgaben?
4. Wie überprüft und unterstützt der Kanton die Förderung der Kinder im DAZ Unterricht? Gibt es bei Differenzen nach oben und nach unten Massnahmen seitens Kanton?
5. Das BKD schreibt, die meisten Aufgaben können die Lehrpersonen durchführen. Was ist darunter zu verstehen? Ist dies eine Anrechnung an die DAZ-Lektion?
6. Wie gross ist die Beteiligung des Kantons an den Kosten des DAZ-Unterrichts und den damit zusammenhängenden Abklärungen mit dem neuen Kostenteiler 50 : 50?

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